Zubehör

Tourenstock

Der Einsatz von Tourenstöcke hat sich heutzutage beim wandern durchgesetzt. Früher wurde das Wandern mit Stöcken belächelt und jetzt sind die Vorteile vielen bekannt. Das Körpergewicht wird auf vier statt auf zwei Punkten verteilt. Besonders die die Sprung-, Knie- und Hüftgelenke werden beim Auf- und Abstieg geschont. Die Entlastung kann sich auf mehrere Tonnen summieren, vorausgesetzt man wendet die Tourenstöcke richtig an. Bei steilen Abstiegen werden die harten Schläge auf die Wirbelsäule vermindert. Außerdem führt die Verwendung von Tourenstöcken zu ein Aufrechthaltung des Oberkörpers, was eine bessere Atmung ermöglicht. Ein weiterer Vorteil ist, das zusätzlich die Oberkörpermuskulatur gekräftigt wird. Auf matschigen oder verschneiten Untergründen geben sie höhere Stabilität. Aber der beste Tourenstock nützt nichts, wenn sie falsch gehandhabt werden (Siehe "Bewegen im Gelände").

Sie kann man zusammenschieben und nehmen nicht viel Platz weg. Sie können Außen am Rucksack mit Riemen befestigt werden. Man kann sie je nach Besitzer und Gelände auf die richtige Länge einstellen.

Die Faustregel beim Kauf von Tourenstöcken laute: Körpergröße x 0,84

Messer

Ich benutze ein Schweizer Taschenmesser SwissChamp. Nimmt man ein anderes Messer, sollte man beachten, das man keine billigen Taschenmesser nimmt und die Grundfunktionen: Klinke, Dosenöffner, Kapselheber, Schere vorhanden sind. Achten sie auch darauf, das Taschenmesser, wenn es nötig ist, zu reinigen. Man sollte öfters das Taschenmesser reinigen.

Zusätzlich sollte man auch noch ein zweites Messer mit feststehender Klinke bei sich haben, welches als Arbeitsmesser benutzt werden kann. Als Ausweichmöglichkeit kippt es auch noch Klappmesser mit feststellbarer Klinge. Die Klingenlänge sollte zwischen 7-12 cm betragen.

Fernglas

Ich empfehle für den normalen Wanderer ein Fernglas mit einer Vergrößerung von 8x40. (8=Vergrößerung, 40=Linsengröße, 7,5°=Sehfeldwinkel oder 120m=Sehfeldbreite bei 1000m Entfernung) Diese Ferngläser sind nicht zu groß und haben ein geringes Gewicht. Dennoch haben sie eine gute Vergrößerung und ein breites Sehfeld.

Für Brillenträger ist es wichtig, das jeder einzelne Focus sich nachregeln lässt, wegen der unterschiedlichen Augenstärke.

Die Optikdaten kann man berechnen.

Sonstiges Zubehör

Als Toolset empfehle ich die Outdoor-Tasche von Victorinox. Diese Tasche kann am Gürtel getragen werden, wo sie immer gleich griffbereit ist. In diesem Set sind enthalten:

  • SwissChamp Taschenmesser
  • Taschenlampe ca. 10cm (nützlich bei Übernachtung auf Hütten)
  • Schärfstein (um unterwegs das Messer mal zu schärfen)
  • Kamm
  • Signalpfeife (wenn man in Not geraten ist)
  • Bleistift
  • Nähzeug (um ein Knopf mal anzunähen)
  • Sicherheitsnadeln 5 Stück
  • Angelzubehör (weniger sinnvoll)
  • Pflaster (für kleinere Verletzungen)
  • Einen dünnen Strick (um etwas zusammen zu binden)
  • Lineal mit Kompaß und Thermometer (z.B. Kartenvermessung)
  • Div. Ersatzteile (Feder für Taschenmesser, Zahnstocher, Pinzette)

Kochgeschirr und Eßgeschirr

Kochgeschirr ist eigentlich nur dann nützlich, wenn man Wanderungen macht, wo es keine Möglichkeit gibt zu essen. Für diesen Fall nehme ich immer mit:

 

Esbitkocher mit 4 Brennstofftabletten

Armeebesteck

Armeegeschirr (nur den Alueinsatz)

Diese Sachen haben den Vorteil das Sie kompakt und leicht sind. Es ist aber nur dafür gedacht, um sich mal einen Kaffee oder eine Suppe zu kochen und nicht komplette Menüs zu machen. Es ist zu empfehlen, eine Tasse aus Kunststoff mitzunehmen, damit man sich nicht am Alugeschirr die Lippen verbrennt.

Für die Mitnahme von frischen Lebensmitteln kann man eine kleine Box aus Plastik nehmen, die aber nicht größer, wie nötig sein sollte. Als Tipp empfehle ich, für Salz, Pfeffer und andere kleinere Sachen, eine Filmdose. Sie ist Wasserdicht und Lebensmittelecht. Zum Säubern der Töpfe nimmt man am besten Stahlwolle. Sie ist leicht und handlich. Steht einem so etwas nicht zur Verfügung kann man auch zur Not Sand oder Gras nehmen. Ein Brettchen ist meistens auch nützlich, obwohl man auch den Deckel von der Dose oder ein sauberes Stückchen Holz nehmen kann.

Tip:

  • auf fettreiche Kost verzichten
  • Müsliriegel sind empfehlenswert, sie sind mit Kohlenhydraten angereichert und stehen dem Körper sofort zur Verfügung
  • bei leichten Touren steht aber nichts gegen ein zünftige Brettljause

Trinkflasche

Je nach Wetter können kälte- oder wärmeisolierende Aluflaschen verwendet werden. Sie gibt es in unterschiedlichen Fassungsvermögen. Für längere Touren sollte es aber mindestens 1 Liter seien. Praktisch sind auch sehr die Trinkblasen, die es ebenfalls in verschiedenen Größen gibt.Man kann sie mit einem Trinkschlauch ausstatten , wo man sie nicht einmal aus dem Rucksack rausnehmen muß. Ein anderer Vorteil ist noch, das sie mit entnahme des Wassers auch ihr Volumen verkleinern.

Tip:

  • jede Stunde 250ml mineralhaltiges Getränk trinken
  • Wasser aus Bäche kann mit Brausetabletten aufgewertet werden, aufpassen wegen Verschmutzung
Sitzkissen

Diese schützen vor Schmutz, Nässe und Kälte vom Boden bei Pausen. Sie sind leicht und nehmen keinen Platz weg. Sie passen bequem ins Rückenfach des Rucksackes.

Erste Hilfe Paket

Zu dessen Inhalten gehört Heftpflaster, sterile Wundauflage, Dreieckstuch und elastische Binden um ein wichtige Erstversorgung leisten zu können. Diese Pakete gibt es auch schon komplett in verschieden Größen zu kaufen.

 

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