mit Kompass

Orientierung mit Kompass

Kauf eines Kompasses

Für den normalen Wanderer der in den Alpen wandert, reicht in der Regel ein Linealkompass aus. In größeren Gebirgen ist da ein Spiegelkompass von größeren Vorteil. Der Boden sollte durchsichtig sein, eine Nordmarke besitzen und mit Nordlinien (30-50mm) je länger um so besser) versehen sein. Die Nadel sollte flüssigkeitsgedämpft sein um ein sinnvolles arbeiten zu ermöglichen. Soll es ein Spiegelkompass sein, sollte darauf geachtet werden, das er im aufgeklappten Zustand auch die Anlegekante verlängert.

Aufbau eines Kompass

Einnorden der Karte

Die Karte einnorden bedeutet, das man die Karte mit der Umgebung in Übereinstimmung bringt. Das heißt, was auf der Karte im Norden liegt, muß in Wirklichkeit auch im Norden sein.

Wenn die Karte mit einem Kompass ausgerichtet werden soll, legen sie den Kompass mit der Anlegekante (1) senkrecht zu dem Schriftzug großer Orte (2). Sie sind immer in W-O Richtung gedruckt. Nie den Kompass an den Rand der Karte(3) anlegen, weil die Ränder der Karte durch die Erdkrümmung nie in N-S Richtung weisen.

Die Karte wird jetzt solange gedreht bis die Kompassnadel vom Kompass mit der Nordmarkierung übereinstimmt. (Aufpassen das der Kompass nicht verrutscht)

Die Karte ist nun richtig eingenordet. Eine andere Möglichkeit ist z.B. die Karte nach dem Gelände auszurichten ohne Kompass. Man sucht sich auf der Karte in der nähe liegende Geländepunkte (Flüsse, Orte, Gebäude usw.) und sucht sie in der Natur. Hat man mind. 2 Punkte gefunden, dreht man die Karte vor sich bis die gedacht Linie vom Punkt in der Karte mit dem Zielobjekt übereinstimmt.

Ermitteln der Marschzahl

Um die Marschzahl zu ermitteln, sollte man erst mal wissen, wo sein eigentlicher Standort auf der Karte ist und zu welchem Ziel ihr wollt. Jetzt werden diese beiden Punkte mit einer geraden Linie verbunden (mit einem Bleistift). Die Länge der Linie ergibt nach der Umrechnung mit dem Maßstab die Entfernung zwischen den beiden Punkten

Jetzt wird die Anlegekante des Kompasses an diese Linie in Marschrichtung gelegt. Die Karte darf nicht verschoben werde. Die Kompassrose mit der Gradeinteilung so lange drehen, bis der Nordpfeil wieder mit der Nordmarkierung übereinstimmt. Am "Korn" der oberen Peileinrichtung des Kompass kann man die Marschzahl ablesen.

Peilen

Der Kompass wird so gehalten das die Kompassnadel mit der Nordmarkierung übereinstimmt, das man die Stellung der Kompassnadel durch den Spiegel beobachten kann und das man über die Peilrichtung das Ziel anvisieren kann. Von Vorteil ist es auch wenn in der Nähe des Zielortes eine markante Stelle ist (Flussbiegung, Erhöhung, Gebäude usw.) an der man sich weiter orientieren kann. Die Peilung sollte so weit wie möglich geschehen, damit es weniger Etappen sind und sich nicht noch zusätzlich Fehler einschleichen können.

 

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