Bekleidung

Eine alte Trekker-Weisheit sagt "Schlechtes Wetter gibt es nicht - nur falsche Bekleidung". Deshalb ist immer darauf zu achten das immer die richtige Bekleidung entsprechend dem Wetter und der Höhenlage angezogen oder eingepackt wird.

Hier ist noch eine nützliche Tabelle für Kleidungsgrößen.

Damengröße

36

38/40

42/44

46

48

Unisex

S

M

L

XL

XXL

Herrengröße

44

46/48

50/52

54

56

Herrengröße(inch)

30

32

34/36

38

40

Unterwäsche

Bei der Unterwäsche sollte man darauf achten, das sie eng anliegend, aber nicht einengend ist. Wäsche die am Körper anliegt hat den Vorteil, das sie keine Falten schlägt und die Feuchtigkeit besser absaugt. Das Unterhemd sollte bis zur Gesäßmitte reichen und an den Schultern flachgenäht (Naht außen und innen sichtbar) ist, um Druckstellen durch den Rucksack zu verhindern. Das Material sollte aus Microfasern wie Polyester, Polyamid oder Polypropylen bestehen. Diese Kunstfasern leiten den Wasserdampf von der Haut zur nächst kälteren Schicht weg. Dieser Kapillareffekt sorgt dafür das die Haut trocken bleibt.

Socken

Als nächstes kommen wir zu den Wandersocken. Dafür sollten immer lange Socken, z.B. aus Wolle und Kunstfasern oder reine Kunstfasern genommen werden. Am besten bewähren sich spezielle Wandersocken, die an der Fußsohle noch zusätzlich gepolstert sind um empfindliche Stellen zu schützen. Solche Socken bestehen aus Materialien, die den Schweiß in den Wanderstiefeln rasch wieder ableiten. Aber irgendwann ist dieser Speicher auch voll. Dann sollten die Socken sofort gewechselt werden, damit die Haut nicht aufweicht und Blasen entstehen können. Deshalb sollte man bei größeren Touren immer ein zweites Paar Trekking-Socken mit haben.

Beinbekleidung

Als Beinbekleidung eignen sich kurze und lang Normalhosen die aus Mischgewebe oder reine Kunstfasern bestehen. Sie sollten nicht enganliegend seien das die Bewegungsfreiheit nicht darunter leidet. Auf Gürtel sollte möglichst verzichtet werden, damit sich der Rucksackbeckengurt dem Körper anpassen kann. Hierfür eignen sich besser Hosen mit Stretchbund oder Kordelzug. Funktionstaschen für Wanderkarte, Taschenmesser usw. sollten vorgesehen sein. Praktisch sind auch solche Hosen, wo man durch Reißverschlüsse die Beinlänge der Hose variieren kann.

Oberbekleidung, Westen

Zum Wandern kann man ein T-Shirt, kurzärmliges oder langärmliges Hend aus Kunstfasern oder Mischgewebe tragen. Bei wechselhaften Temperaturen sind Westen ideal. Da sie den Rumpf vor Temperatur schützen und über die Arme der Körper gekühlt werden kann.

Überjacken und -hosen

Bei mehrtägiger Wanderung empfehle ich deshalb zusätzlich noch GoreTex Kleidung mitzunehmen. Sie ist zwar teuer, aber bequem zu tragen und bei regnerischem Wetter auch leistungsfähiger. Mit nassen Sachen läuft es sich schließlich sehr unbequem, was den Spaß an jeder Wanderung zu Nichte machen würde. Ich persönlich nehme auch zusätzlich noch eine leichte Windjacke mit. Sie wiegt nicht viel und schützt, wenn es nötig ist, vor kalten Wind und Auskühlung, was meistens eine saftige Erkältung mit sich führt.

Was ist wichtig bei GoreTex Bekleidung:

  • Imprägnierung damit der Regen besonders gut abperlt
  • Nähte müssen alle bandverschweißt sein, damit keine Nässe eindringen kann
  • Taschen sollten keine nach außen durchgehende Naht haben

Poncho

Vor jeden Antritt einer Tageswanderung erkundige ich mich über das Wetter. Heißt es, es ist unbeständig nehme ich einen Regenponcho mit, weil das Wetter in den Bergen in sehr kurzer Zeit umschlagen kann. Er ist aber nicht dafür geeignet um längere Touren zu machen, da er zwar trocken hält, aber dennoch durch sein flattern beim Laufen etwas behindert. Der Poncho hat trotzdem auch seine Vorteile in seinem Preis und der Vielseitigkeit: als Windschutz, Bodenplane, Schlafsackhülle, Abdeckungen usw.. Der Regenponcho sollte so geschaffen sein, das der Rucksack mit darunter Platz hat. Es gibt da nämlich zwei verschiedene Arten. Der herkömmliche Regenponcho wird nur über die Sachen gezogen. Behält man den Rucksack darunter, sind meistens die Waden frei. Die zweite Art des Regenponchos hat für den Rucksack eine extra Aussparung. So hat der Rucksack genügend Platz darunter und die Beine werden nicht naß.

Windjacken

Bei der Windjacke ist darauf zu achten, das sie nicht viel wiegt und trotzdem leicht gefüttert ist. Nimmt man eine Windjacke, die nur aus Nylon besteht, fängt man schnell an zu schwitzen.

Kopfbedeckung

In großen Höhen empfehle ich immer z.B. eine Windjacke mit Kapuze mitzunehmen, damit man sich bei kalten Wind etwas über den Kopf zu ziehen hat und den Nacken schützen kann. Ansonsten tut es auch ein normaler Hut (so was ähnliches, wie ein Anglerhut) um sich vor starker Sonneneinstrahlung und die Ohren vor Sonnenbrand zu schützen.

 

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